Das Freefont Musterbuch
Das »Freefont Musterbuch – Serifenlose Leseschriften« umfasst eine Sammlung an kostenlosen und kommerziell nutzbaren serifen­losen Freefonts. Die im Netz gefundenen Freefonts werden von mir vorgestellt und nach Kriterien für gute Satzschriften untersucht. Unter anderem werden die Vor- und Nachteile der Fonts, der Ausbau des Zeichensatzes und weitere Auswahlkriterien aufgezeigt, die die Arbeit mit Freefonts erleichtern soll.Da die vorgestellten Schriften für ­jedermann zugänglich und nutzbar sind, gibt es als kleine Hilfe zum Buch noch ein paar Tipps für die Anwendung und den Umgang mit Schrift. Denn nach der Suche einer passenden Schrift folgt die Anwendung. Mit Hilfe des beigelegten Faltblattes sollen grobe Fehler beim Setzen von Alltagstypografie vermieden werden.

Ein Band für Serifenschriften (Serif und Slab) sowie einer zu verschiedenen Schriftsippen sollen folgen.
Das Freefont Musterbuch
Das Freefont Musterbuch | Buch & Typografie
Serifenlose Leseschriften [Teil I] | MA CA – 1. Hauptprojekt [2010] | Marie Schröter
Thesen, Regeln, Manifeste – Typografie
Ein Buch das es ermöglicht zwischen den Inhalten und Kapiteln zu zappen wie im Fernsehen oder im Internet und den Leser dazu einlädt neue Verbindungen zu knüpfen und Zusammenhänge zu erkennen.

Die Reihenfolge der Thesen, Regeln und Manifeste bekannter Typografen richtet sich nach dem Entstehungsdatum. Mit Hilfe einer Stichwortlandkarte und verschiedener Markierungen und Rasterungen im Buch, lassen sich aber völlig neue inhaltliche Zusammenhänge erkennen. Dieses Spiel des Erkennens von übergordneten Strukturen und kleinen Details, setzt sich auch auf den Zwischenseiten fort, die mit verschiedenen Motti rund um das Thema Typografie bestückt sind. Sie übernehmen zusätzlich die Funktion die Beiträge der einzelnen Typografen optisch voneinander zu trennen.
Thesen, Regeln, Manifeste – Typografie
Thesen, Regeln, Manifeste – Typografie | Buch & Typografie
9 Typografen und ihre Regeln, Thesen und Manifeste zum richtigem Umgang mit Schrift | MA CA – Semesterarbeit [2010] | Sina Pardylla
Typografie – Thesen, Regeln, Manifeste
»Die leere Fläche ist ebenso wichtig wie die Bedruckte.« (Max Bill) Beim Gestalten ist man versucht, nur die Gestaltungselemente, die auf der Fläche stehen, zu beurteilen. Dies sind Buchstaben, Sonder­zeichen, Bilder, Linien, Flächen und Schmuckelemente. Diese Betrachtung ist nicht falsch, aber auch nicht komplett. Denn alle Gestaltungselemente befinden sich in einer Wechselbeziehung mit dem Weissraum. Salopp ausgedrückt kann man nichts hinzufügen, ohne an Weissraum etwas wegzunehmen. Ein gut gesetzter Weissraum verbessert die Lesbarkeit und steigert so die Konzentration des Betrachters. Und bei der Zusammenstellung solch tragender Thesen, Regeln und Manifeste der grossen Typografen und heutigen Verbänden für Typografie braucht man Raum, um diese entfalten zu lassen.

Aus Kostengründen kommt der Einsatz von Weissraum bei Druckerzeugnissen oft zu kurz. Dem wollte ich entgegenwirken und habe ein Extrem in Punkto Weissraum angestrebt. Ich wollte Ruhe schaffen, Klarheit geben und auffordern. Auffordern sich Zeit zu nehmen und das Geschriebene zu hinterfragen. Freiraum und Befreiung stehen hierbei für mich in engem Zusammenhang.
Typografie – Thesen, Regeln, Manifeste
Typografie – Thesen, Regeln, Manifeste | Buch & Typografie
Eine Zusammenstellung von Thesen, Regeln und Manifesten der großen Typografen | MA CA – Semesterarbeit [2010] | Marie Schröter
DIN 16518
Die Schriftklassifikation nach DIN 16518. Was ist das überhaupt? Und nach welchen Kriterien können Schriften unterschieden werden? Und wie kommt es überhaupt zu der Vielfalt an Schriftformen?

Das Schriftrad gibt einen kleinen Einblick in die Geschichte des Schriftschaffens und der Schriftformen – von Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock und bis heute in die Moderne.
DIN 16518
DIN 16518 | Typografie
Erklärung der DIN 16518 [Klassifikation I–V]. Vom Wissen zum Bild | MA CA – [2010] | Marie Schröter
ALPHABETtys logbuch. Setzen bitte aber zügig …
Eine alphabetische Reise durch die Geschichte der Schrift und der Buchstaben.

Umschlaggestaltung im Bleisatz.
// Marie Schröter

GESTALTUNG DER EINZELSEITEN:

M&N: Majuskel & Minuskel zum Text Nikosia - eine Stadt im Zentrum der Mittelmeerinsel Zypern, geteilt durch eine grüne Linie.
// Marie Schröter

R: Der Stein von Rosette und François Champollions - Entzifferung der Hieroglyphen.
// Marie Schröter

T: Theut und der wahre Nutzen der Schrift - ein Auszug aus der Geschichte des alten Ägypten, in der König Thamos die vom Gott Theut erfundene Schrift zurückweist.
// Marie Schröter

A: Das Grimmsche Wörterbuch über den Buchstaben A im Bleisatz gedruckt.
// Sina Pardylla

P: Wie Punkt – Gedicht zu den Bezeichnungen für die verschiedenen Schriftgrössen.
// Sina Pardylla

BEIHEFTE:

Nur weil wir es nicht sehen ist es nicht nicht da. Gestaltung eines Beihefts, dass darauf Aufmerksam macht, was es noch für Möglichkeiten des Schreibens gibt.
// Sina Pardylla

Gestaltung eines kleinen Leporello zum Thema Reisen, eingeleitet von einem Wilhelm Busch-Zitat. Fernweh & Heimweh - zwei Gefühle die so gegensätzlich sind und dennoch meist in Verbindung miteinander stehen. Die Sehnsucht in der Fremde, wieder daheim zu sein und die Sehnsucht aus der Heimat in die Ferne.
// Marie Schröter
ALPHABETtys logbuch. Setzen bitte aber zügig …
ALPHABETtys logbuch. Setzen bitte aber zügig … | Typografie
Gemeinschaftliches Buchprojekt | BA KD – Modul Buch [2008] | u. a. Marie Schröter & Sina Pardylla
3D Kommunikation & Orientierung im Raum
Auf der Fährte der Gestaltungsprinzipien und Anwendungsbereichen von Informationsträgern sowie Orientierungs- und Wegleitsystemen. Die kleine Heft-reihe dokumentiert die Gestaltungsübungen und dreidimensionalen Objekte zur Erarbeitung und Erfassung der wesentlichen Merkmale der Kommunikation und Orientierung im Raum. Es wurde mit Materialien und Texturen experimentiert und anhand kleiner Aufgaben Dimensionen und Proportionen, Text und Bild, Farbe und Licht, Fern- und Nahwirkung sowie Tag/Nachtsituationen untersucht.
3D Kommunikation & Orientierung im Raum | Buch & Raum
Dokumentation zum Seminar | BA KD – [2008] | Marie Schröter
Typografische Illustration des Totentanz von Goethe
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Typografische Illustration des Gedichts »Totentanz« von Johann Wolfgang von Goethe (1815).

»Der Türmer, der schaut zu Mitten der Nach; Hinab auf die Gräber in Lage; Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht; Der Kirchhof, er liegt wie am Tage.Da regt sich ein Grab und ein anderes dann: Sie kommen hervor, ein Weib da, ein Mann, In weissen und schleppenden Hemden.

Das reckt nun, es will sich ergetzen sogleich, Die Knöchel zur Runde, zum Kranze,So arm und so jung, und so alt und so reich; Doch hindern die Schleppen am Tanze. Und weil hier die Scham nun nicht weiter gebeut, Sie schütteln sich alle, da liegen zerstreut. Die Hemdlein über den Hügeln.

Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein, Gebärden da gibt es vertrackte; Dann klippert‘s und klappert‘s mitunter hinein, Als schlüg‘ man die Hölzlein zum Takte. Das kommt nun dem Türmer so lächerlich vor; Da raunt ihm der Schalk, der Versucher, ins Ohr: Geh! hole dir einen der Laken.

Getan wie gedacht! und er flüchtet sich schnell; Nun hinter geheiligte Türen. Der Mond, und noch immer er scheinet so hell Zum Tanz, den sie schauderlich führen. Doch endlich verlieret sich dieser und der, Schleicht eins nach dem andern gekleidet einher, Und, husch, ist es unter dem Rasen.

Nur einer, der trippelt und stolpert zuletzt Und tappet und grapst an den Grüften; Doch hat kein Geselle so schwer ihn verletzt, Er wittert das Tuch in den Lüften. Er rüttelt die Turmtür, sie schlägt ihn zurück, Geziert und gesegnet, dem Türmer zum Glück, Sie blinkt von metallenen Kreuzen.

Das Hemd muss er haben, da rastet er nicht, Da gilt auch kein langes Besinnen, Den gotischen Zierat ergreift nun der Wicht Und klettert von Zinne zu Zinnen. Nun ist‘s um den armen, den Türmer getan! Es ruckt sich von Schnörkel zu Schnörkel hinan, Langbeinigen Spinnen vergleichbar.

Der Türmer erbleichet, der Türmer erbebt, Gern gäb er ihn wieder, den Laken. Da häkelt – jetzt hat er am längsten gelebt – Den Zipfel ein eiserner Zacken. Schon trübet der Mond sich verschwindenden Scheins, Die Glocke, sie donnert ein mächtiges Eins, Und unten zerschellt das Gerippe.«
Typografische Illustration des Totentanz von Goethe
Typografische Illustration des Totentanz von Goethe | Buch & Typografie
Entstanden mit Schere und Kopierer | BA KD – [2006] | Sina Pardylla