ESPACE - vielleicht ein nicht Nicht-Ort.
ESPACE - vielleicht ein nicht Nicht-Ort.

»In Zeiten technologischer, architektonischer und kultureller Homogenisierung gewinnt das lokal spezifische neue Bedeutung.« Dr. habil. Peter Noller

Das Parkhaus am Kiez ist das älteste Parkhaus Braunschweigs, erbaut im Namen der autogerechten Stadt. Ein historischer nicht Nicht-Ort, an dem sich die Wege von Nachtschwärmern, Indianern und Häuptlingen der Freunde von grün/ weiss, einkaufswütigen Bürgern, Bankiers und Besuchern des Amüsierviertels kreuzen.
An dem sich Achter und Langeweile die Hand schütteln und vom Deck aus der Sonnenuntergang über den Dächern der Bruchstrasse zu beobachten ist. Ein Ort voller Geschichten und Anonymität, voller Öffentlichkeit im privatem Raum und substanzvoller Leere. Ein dennotativ konnotater Bau mitten im Herzen Braunschweigs.
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ESPACE - vielleicht ein nicht Nicht-Ort | Foto
Parkhauszeitung und Daumenkinos | MA CA – 2. Hauptprojekt [2011] | Sina Pardylla
Das Freefont Musterbuch
Das »Freefont Musterbuch – Serifenlose Leseschriften« umfasst eine Sammlung an kostenlosen und kommerziell nutzbaren serifen­losen Freefonts. Die im Netz gefundenen Freefonts werden von mir vorgestellt und nach Kriterien für gute Satzschriften untersucht. Unter anderem werden die Vor- und Nachteile der Fonts, der Ausbau des Zeichensatzes und weitere Auswahlkriterien aufgezeigt, die die Arbeit mit Freefonts erleichtern soll.Da die vorgestellten Schriften für ­jedermann zugänglich und nutzbar sind, gibt es als kleine Hilfe zum Buch noch ein paar Tipps für die Anwendung und den Umgang mit Schrift. Denn nach der Suche einer passenden Schrift folgt die Anwendung. Mit Hilfe des beigelegten Faltblattes sollen grobe Fehler beim Setzen von Alltagstypografie vermieden werden.

Ein Band für Serifenschriften (Serif und Slab) sowie einer zu verschiedenen Schriftsippen sollen folgen.
Das Freefont Musterbuch
Das Freefont Musterbuch | Buch & Typografie
Serifenlose Leseschriften [Teil I] | MA CA – 1. Hauptprojekt [2010] | Marie Schröter
Lost in Timeslation
Entwickelung verschiedener simpler Kalenderideen und -systeme und die Realisierung sieben dieser Ideen als Prototypen. Diese sind so konzipiert, dass sie auch in grösserer Auflage umsetzbar sind. Der Grundgedanke hinter dem Projekt war, Kalender zu entwickeln, die über den Charakter des Eintragens hinaus interaktiv gestaltet sind. So machen die Kalender auf ganz unterschiedliche Art und Weise Zeit erfahrbar.

PROTOTYP JANUAR:
Der Kalender ist an den klassischen Abreisskalender angelehnt und beschäftigt sich auf sehr einfache aber anschauliche Weise damit, was die Zeit aus Dingen macht. Zeit verformt Dinge und diese Verformungen macht der Kalender deutlich. So wird nicht nur in Erinnerungen geschwel­gt, sondern auch das Neue mit Neugierde und Freude erwartet.

PROTOTYP FEBRUAR:
Das – im wahrsten Sinne des Wortes – verstreichen der Zeit bildet bei diesem Kalender Erinnerungsmuster. Tage können unterschiedlich gefärbt werden und das bisher un­befleckte, namenlose Jahr wird durch indivi­duelle Ereignisse zu einer eigenen Landkarte.Der Betrachter macht sowohl das Verstreichen­ der Zeit sichtbar, als auch das ausgiebige Erleben dieser. Auch hier gilt das Motto, der Betrachter gestaltet den Kalender mit.

PROTOTYP MÄRZ:
Wer kennt das nicht, Aufgabenberge mit unzähligen To-Do‘s zu vernichten tut gut. Sowohl bei erledigten Dingen als auch bei unerledigten. Diese dann aber mit schlechtem Gewissen doch wieder heraus zu kramen ist bei diesem Kalender aus Esspapier allerdings nicht mehr möglich. Wenn doch das Leben so zucker-­süss und einfach wäre. Der Kalender wurde mit Lebensmittelfarbe auf Esspapier gedruckt. Termine können mit einem Lebensmittelstift ein- getragen werden.

PROTOTYP APRIL:
Als Schülerin war einzig und allein meine Haut mein Merkzettel. Nicht nur für Telefon­nummern, sondern auch für wichtige Termine oder Erledi­gungen. Das besonders bei der Klavierstunde das Ganze etwas peinlich wurde und spätestens beim Kellneren während des Studiums nicht mehr möglich war, musste ich mir früher oder später auch eingestehen. Die Tattoos geben die Möglichkeit elegant kleine Notizen auf der Haut zu hinterlassen. Dabei bilden die Icons Eselsbrücken, die jeder für sich selbst knüpfen kann. Die Tabellen geben zudem die Möglichkeit ganze Tagesabläufe ’ordentlich‘ einzutragen.

PROTOTYP MAI:
Ähnlich praktisch und immer dabei kann das Kalenderarmband sein. An einem langen Band lassen sich übersichtlich Termine eintragen. Liegt etwas an, dass man unterwegs nicht verges­sen darf, lässt sich der Tag vom Rest des Monats ab­schneiden und als Armband mitnehmen. Auch unterwegs können so Termine notiert werden. Für erweiterten Platzbedarf oder versteckte Notizen dient der nach innen umgeklappte Rand.

PROTOTYP JUNI:
Die Dropbox ist als ganz gewöhnlicher Wandkalender zu nutzen. Ereignisse lassen sich hier aber mit Erinnerungsstücken kombinieren. Die Dropbox bietet in Einem Platz für Einträge gepaart mit Fundstücken, ganz ohne kleben. Dabei lässt einen die Grösse der Dropbox – Gott sei Dank! – auch nicht zu viel aufheben. Am Ende des Jahres können dann die Dinge noch einmal nostalgisch betrachtet und wichtiges von un- wichtigem getrennt werden. Die Box wurde aus einer Recyclingpappe erstellt und greift somit die Idee, die hinter der Box steckt, wieder auf. Die Box lebt in erste Linie aber durch ihren Inhalt.

PROTOTYP JULI:
Notizzettel sind da um Notizen zu machen. Mit diesem Kalender bekommt jeder Tag seinen eigenen Notizzettel. Dabei bleibt er allein ein Abstraktum. Erst alle Tage zusammen ergeben ein grosses Ganzes. Jeder Monat baut von neuem ein Bild auf. Die Zeit lässt bildlich einen Morphingprozess entstehen. Die Notizzettel sind als Block sowie an der Wand als Poster nutzbar.
Lost in Timeslation
Lost in Timeslation | Grafik
7 Kalenderideen | MA CA – 1. Hauptprojekt [2010] | Sina Pardylla
Thesen, Regeln, Manifeste – Typografie
Ein Buch das es ermöglicht zwischen den Inhalten und Kapiteln zu zappen wie im Fernsehen oder im Internet und den Leser dazu einlädt neue Verbindungen zu knüpfen und Zusammenhänge zu erkennen.

Die Reihenfolge der Thesen, Regeln und Manifeste bekannter Typografen richtet sich nach dem Entstehungsdatum. Mit Hilfe einer Stichwortlandkarte und verschiedener Markierungen und Rasterungen im Buch, lassen sich aber völlig neue inhaltliche Zusammenhänge erkennen. Dieses Spiel des Erkennens von übergordneten Strukturen und kleinen Details, setzt sich auch auf den Zwischenseiten fort, die mit verschiedenen Motti rund um das Thema Typografie bestückt sind. Sie übernehmen zusätzlich die Funktion die Beiträge der einzelnen Typografen optisch voneinander zu trennen.
Thesen, Regeln, Manifeste – Typografie
Thesen, Regeln, Manifeste – Typografie | Buch & Typografie
9 Typografen und ihre Regeln, Thesen und Manifeste zum richtigem Umgang mit Schrift | MA CA – Semesterarbeit [2010] | Sina Pardylla
Thesen, Regeln, Manifeste – Typografie
»Die leere Fläche ist ebenso wichtig wie die Bedruckte.« (Max Bill) Beim Gestalten ist man versucht, nur die Gestaltungselemente, die auf der Fläche stehen, zu beurteilen. Dies sind Buchstaben, Sonder­zeichen, Bilder, Linien, Flächen und Schmuckelemente. Diese Betrachtung ist nicht falsch, aber auch nicht komplett. Denn alle Gestaltungselemente befinden sich in einer Wechselbeziehung mit dem Weissraum. Salopp ausgedrückt kann man nichts hinzufügen, ohne an Weissraum etwas wegzunehmen. Ein gut gesetzter Weissraum verbessert die Lesbarkeit und steigert so die Konzentration des Betrachters. Und bei der Zusammenstellung solch tragender Thesen, Regeln und Manifeste der grossen Typografen und heutigen Verbänden für Typografie braucht man Raum, um diese entfalten zu lassen.

Aus Kostengründen kommt der Einsatz von Weissraum bei Druckerzeugnissen oft zu kurz. Dem wollte ich entgegenwirken und habe ein Extrem in Punkto Weissraum angestrebt. Ich wollte Ruhe schaffen, Klarheit geben und auffordern. Auffordern sich Zeit zu nehmen und das Geschriebene zu hinterfragen. Freiraum und Befreiung stehen hierbei für mich in engem Zusammenhang.
Thesen, Regeln, Manifeste – Typografie
Typografie – Thesen, Regeln, Manifeste | Buch & Typografie
Eine Zusammenstellung von Thesen, Regeln und Manifesten der großen Typografen | MA CA – Semesterarbeit [2010] | Marie Schröter
DIN 16518
Die Schriftklassifikation nach DIN 16518. Was ist das überhaupt? Und nach welchen Kriterien können Schriften unterschieden werden? Und wie kommt es überhaupt zu der Vielfalt an Schriftformen?

Das Schriftrad gibt einen kleinen Einblick in die Geschichte des Schriftschaffens und der Schriftformen – von Antike, Mittelalter, Renaissance, Barock und bis heute in die Moderne.
DIN 16518
DIN 16518 | Typografie
Erklärung der DIN 16518 [Klassifikation I–V]. Vom Wissen zum Bild | MA CA – [2010] | Marie Schröter
Yesterday is here
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»Yesterday is here«, eine Coverversion des Songs von Tom Waits. Musik und Gesang Sina Pardylla.
Yesterday is here
Yesterday is here | Musik
Elektronisches Musikstück | MA CA – [2010] | Sina Pardylla
Theaterliebe
Entwicklung eines CIs für das Staatstheater Braunschweig im Rahmen eines Wettbewerbs.

Aufgabe war es ein CI zu entwickeln das besonders jüngeres Publikum ansprechen würde.

Theater ist Kommunikation. Bestandteil der Kommunikation ist Sprache. Dies war der Ausgangspunkt für die Ideeentwicklung des neuen CIs. Das CI arbeitet mit bekannten und konventionellen Elementen (z.B. dem Herz) die mit frischm Gedankengut gefüllt werden. Inhalte werden so auf neuartige Weise kommuniziert. Kitsch und Kälte verbinden sich miteinander zu einem skurillen, vielschichtigen Bild voll Anziehungskraft. Sowie es eben auch das Theater tut, zusammen mit viel Herzblut.
Theaterliebe
Theaterliebe | Corporate Indentity
Wettbewerbsgestaltung für das Staatstheater Braunschweig – 2. Platz [2010] | Sina Pardylla und Marie Schröter
Grafiken Querbeet
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Sammlung einiger Verktorgrafiken, die für unterschiedliche Zwecke entstanden sind.
Grafiken Querbeet
Grafiken Querbeet | Grafik
Illustrator lässt grüßen! [2010] | Marie Schröter
Sammlung 2006 – 2010
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Verschiedene Fotografien von 2006 bis 2010.

Im Bilderrahmen (ganz unten) ist die Hausaufgabe zum Thema »Öffentlichkeit« für die Bewerbung zum Bachelor Kommunikationsdesign an der HBK Braunschweig zu sehen. Hier wurde die Schnittstelle von Privatem und Öffentlichem zum Thema gewählt.

Zudem ein Auszug einer Arbeit aus der Bewerbungsmappe. Der Betrachter kann die Gesichter zweier Personen zu Grimassen verformen, Gemeinsamkeiten und Gegensätzlichkeiten von menschlichen Gesichtern entdecken.
Sammlung 2006 – 2010
Sammlung 2006 – 2010 | Foto
Verschiedene Arbeiten. Auszüge aus der Bewerbungsmappe für das Designstudium und Bilder von unterschiedlichen Reisen [2006 - 2010] | Sina Pardylla
Jahrelang geföhnt
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Foto-Serie für den Frisörsalon der etwas anderen Art, im Herzen des öst­lichen Ringgebietes in Braunschweig.
Jahrelang geföhnt
Jahrelang geföhnt | Foto
Fotografien für den Frisörsalon HAARWERK in Braunschweig [2009] | Marie Schröter
konnex
»konnex« – unter diesem Titel stellten Sina Pardylla und Marie Schröter ihre 9-wöchige Bachelorarbeit. Konnex ist eine Auftragsarbeit für die Gestaltung und Konzeption eines Orientierungssystems für das Science Center phaeno in Wolfsburg.

Es entstand ein verspieltes Konzept, das gleichzeitig durch Klarheit, Struktur und ein aufgeräumteres Gesamtbild besticht. Das Orientierungssystem »konnex« schafft durch die neue räumliche Ebene der Information mehr Platz für die Exponate auf der Ausstellungsfläche.

Das Konzept umfasst die Gestaltung verschiedener Piktogramme für die Themen- und Sevicebereiche der Ausstellung sowie die Gestaltung der Beschilderungselemente und die Idee der bewegunssensorischen Projektionen.
Basis bilden die im Aus­stellungsraum installierten Themenüberschriften. Diese gliedern die Bereiche der Ausstellung optisch voneinander, ohne dabei starre Grenzen zwischen den sich teilweise überlappenden Bereichen zu schaffen. Das Konzept der Bereichsüberschriften dient so zur groben Orientierung. Es hindert den Besucher nicht daran, sich frei im Raum bewegen zu können und schafft neue Anhalts- und Treffpunkte. Die selbstleuchtenden Zylinderkörper der Beschilderung sind von jedem Standpunkt aus zu sehen und passen sich somit an die ungewöhnliche Ausstellungsfläche an. Ihre Farbigkeit sind den unterschiedlichen Bereichen zugewiesen.

Die bewegungssensorischen Hinweise erscheinen nur dann, wenn sich der Besucher in einen bestimmten Bereich hinein bewegt und erlöschen, wenn dieser den Bereich wieder verlässt. So erscheint die Information lediglich, wenn sie wirklich benötigt wird. Gleichzeitig macht eine haptische Veränderung des Bodenbelages darauf aufmerksam, dass sich die räumliche Situation ändert. So fällt das neue Orientierungssystem zwischen den leuchtenden, klingenden und sich bewegenden Exponaten auf und ist trotzdem so gut wie unsichtbar, wenn es nicht benötigt wird. Die temporäre Projek­tion des Wegweisers nutzt die gegebenen räumlichen Flächen und umgeht einen Eingriff in die Architektur.

Die Piktogramme unterliegen einer einheitlichen Gestaltung und sprechen sowohl die jungen Besucher an, als auch das ältere Publikum. Sie geben ein bildlichen Hinweis, was sich in dem dargestellten Bereich befindet und sind ein wichtiges Element zur Kommunikation der Besucher und Phaenomitarbeiter. Das Orientierungssystem schafft neue Kommunikationsmöglichkeiten für jung und alt und präsentiert das phaeno mit seinem Repertoire in einem völlig neuen Licht - nach aussen sowie wie nach innen.

Theorie sowie Praxis des Projekts werden anhand einer 80-seitigen Dokumentation präsentiert, die Teil der Bachelor­-Arbeit war.
konnex
konnex | Raum
Orientierungssystem für das Science Center phaeno in Wolfsburg | BA KD – Bachelorarbeit [2009] | Sina Pardylla & Marie Schröter
Ausgeflogen/Ausgezogen
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Filmische-Evaluation zur Kommunikation zwischen Vater und Tochter, nach dem Auszug aus dem Elternhaus. Ist das familiere Band noch genauso stark wie zuvor? Können Vater und Tochter noch die selbe Einheit bilden, wie in der Kindheit?

Die Tochter machte die Bilder zum Film und gab somit ein Gerüst für den vom Vater live und unbearbeitet eingespielten Sound. Ob das ganze als eine Einheit wirkt oder wie zwei unterschiedlich, nebeneinander laufende Stränge kann der Betrachter selbst entscheiden.
Ausgeflogen/Ausgezogen
Ausgeflogen/Ausgezogen | Film
Aufgabe war eine 3-minütige Selbstdarstellung | BA KD – Semesteraufgabe [2009] | Sina Pardylla
Voices Unknown
Logoentwurf und Visitenkartengestalltung für das Percussion-Klavier-Gesangs-Duo »Voices Unknown«.
Voices Unknown
Voices Unknown | Corporate Indentity
Logo & Visitenkarten für das musikalische Duo »Voices Unknown« [2009] | Sina Pardylla
Lorbass
Logoentwurf, Buttons und Flagge für die Weltmusikband Lorbass.
Lorbass
Lorbass | Corporate Indentity
Logo, Buttons und Flaggengestaltung für die Weltmusikband Lorbass [2009] | Sina Pardylla
Das gewisse Tröpfchen Gestaltung
Grundlagenkurs im Nebenfach Industrie Design. Nachbau einer Maggi­flasche in der Formwerkstatt sowie Lackierung und anschliessende Etikettengestaltung.
Das gewisse Tröpfchen Gestaltung
Das gewisse Tröpfchen Gestaltung | Dies und Das
Marie Design | NF ID – Formbau [2009] | Marie Schröter
Willy Fleckhaus
Entwicklung eines Logos, zweier Briefmarkeneditionen und dreier Folder zum 25. Todestags des Grafikdesigners Willy Fleckhaus.

I Love FLECKHAUS:
Die Briefmarkenedition ergibt in ihrem Zusammenklang »I love Fleckhaus«. Aber auch jede Marke für sich funktioniert einzeln und nimmt Bezug auf den bekannten Designer. Fleckhaus selbst, der das »i« bildet, das Herz von dem bekannten ein »Herz für Kinder«-Logo, dass von Willy Fleckhaus gestaltet wurde und die neu entwickelte Wortmarke für den Designer.

BLEISTIFT/SCHERE/PAPIER:
Heute schnippelt und klebt kaum ein Designer mehr am Schreibtisch irgendwelche Papiere zusammen. Wenn er irgendwo klebt, dann nur noch am Bildschirm. Ein halbes Jahrhundert zuvor, als der Computer noch nicht einmal begann den Markt zu erobern, waren Bleistift, Schere und Papier die wichtigsten Werzeuge des Grasfikdesigners Willy Fleckhaus und stehen somit stellvertretetend für den Designer – der auch gerne als teuerster Bleistift Deutschland bezeichnet wurde.

FOLDER:
3 Folder auf denen jeweils 3 Freunde und Arbeitskollegen des Designers über Willy Fleckhaus berichten. Auf der Vorderseite ein Bild des Designers vor einem großem Mund, dass einen bildlichen Hinweis auf den Text auf der Rückseite gibt. Am 25. Todestag spricht man wieder über den Designer, der zwar schon Tod ist, aber nie in Vergessenheit geraten wird.
Willy Fleckhaus
Willy Fleckhaus | Corporate Indentity
Entwicklung 1nes Logos, 2er Breifmarkeneditionen und 3er Infofolder | BA KD – [2008] | Sina Pardylla
Mademoiselle Chanel
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Jubiläumskampagne zum 125. Geburtstag von Coco Chanel. Markenzeichen ihrer Entwürfe waren subtile Farben und klare Linien. Die Farbe Schwarz hatte bei Chanel von Anfang an eine grosse Bedeutung. Zudem definiert die Farbe den minimalistischen Stil der Chanel-Mode.

Die Briefmarken­reihe präsentiert die Person Coco Chanel anhand ihrer Zitate. Eine wortgewandte Frau, die Talent, Esprit und Verstand besass. Das ”kleine Schwarze“ und das Chanel-Kostüm stehen für Chanels legendäre Mode. Als Stilikone und stilbildende Vorreiterin erregte Chanel mit ihren Kreationen seit den zwanziger Jahren grosses Aufsehen. Sie schuf einen völlig neuen Look für die Frau und hatte ein instinktives Gespür für Mode. Der Folder gibt ihren einzigartigen und unverwechselbaren Geschmack anhand einiger präsentierten Kleider wieder, sowie die Persönlichkeit der Modemoiselle Chanel. Zudem hat der Betrachter die Möglichkeit eine im Folder eingelegte Figur mit dem legendären Chanel-Kostüm einzukleiden. Das Chanel-Kostüm lässt sich heraustrennen und kann nun die ­Figur schmücken. Nach Lust und Laune kann man sich auch selbst einmal ganz chanel-like fühlen und sich in besagter Pose zeigen.
Mademoiselle Chanel
Mademoiselle Chanel | Corporate Design
Jubiläumskampagne zum 125. Geburtstag. Logo-, Briefmarken- und Foldergestaltung | BA KD – [2008] | Marie Schröter
Portraits
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Die Schwarz-Weiss-Fotoreihe entstand mit einer zweiäugigen Mittelformat-Spiegelreflexkamera auf 6x6 Rollfilm. Die Arbeit mit der Kamera verlang eine geduldige und intensive Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie. Negative und Abzüge wurden anschliessend selbst im Fotolabor entwickelt.
Portraits | Film
Analog-Fotografie mit der Rolleicord meines Großvaters | BA KD – [2008] | Marie Schröter
Fassadengestaltung Hochhaus am Wald
Entwurf für die Gestaltung einer Hochhausfassade am Wolfsburger Rabenberg, gelegen am Rand eines Waldgebiets.
Fassadengestaltung Hochhaus am Wald
Fassadengestaltung Hochhaus am Wald | Raum
Zusammenfassung des Entwurfs auf einem Plakat | BA KD – [2008] | Sina Pardylla
ALPHABETtys logbuch. Setzen bitte aber zügig …
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Eine alphabetische Reise durch die Geschichte der Schrift und der Buchstaben.

Umschlaggestaltung im Bleisatz.
// Marie Schröter

GESTALTUNG DER EINZELSEITEN:

M&N: Majuskel & Minuskel zum Text Nikosia - eine Stadt im Zentrum der Mittelmeerinsel Zypern, geteilt durch eine grüne Linie.
// Marie Schröter

R: Der Stein von Rosette und François Champollions - Entzifferung der Hieroglyphen.
// Marie Schröter

T: Theut und der wahre Nutzen der Schrift - ein Auszug aus der Geschichte des alten Ägypten, in der König Thamos die vom Gott Theut erfundene Schrift zurückweist.
// Marie Schröter

A: Das Grimmsche Wörterbuch über den Buchstaben A im Bleisatz gedruckt.
// Sina Pardylla

P: Wie Punkt – Gedicht zu den Bezeichnungen für die verschiedenen Schriftgrössen.
// Sina Pardylla

BEIHEFTE:

Nur weil wir es nicht sehen ist es nicht nicht da. Gestaltung eines Beihefts, dass darauf Aufmerksam macht, was es noch für Möglichkeiten des Schreibens gibt.
// Sina Pardylla

Gestaltung eines kleinen Leporello zum Thema Reisen, eingeleitet von einem Wilhelm Busch-Zitat. Fernweh & Heimweh - zwei Gefühle die so gegensätzlich sind und dennoch meist in Verbindung miteinander stehen. Die Sehnsucht in der Fremde, wieder daheim zu sein und die Sehnsucht aus der Heimat in die Ferne.
// Marie Schröter
ALPHABETtys logbuch. Setzen bitte aber zügig …
ALPHABETtys logbuch. Setzen bitte aber zügig … | Typografie
Gemeinschaftliches Buchprojekt | BA KD – Modul Buch [2008] | u. a. Marie Schröter & Sina Pardylla
3D Kommunikation & Orientierung im Raum
Auf der Fährte der Gestaltungsprinzipien und Anwendungsbereichen von Informationsträgern sowie Orientierungs- und Wegleitsystemen. Die kleine Heft-reihe dokumentiert die Gestaltungsübungen und dreidimensionalen Objekte zur Erarbeitung und Erfassung der wesentlichen Merkmale der Kommunikation und Orientierung im Raum. Es wurde mit Materialien und Texturen experimentiert und anhand kleiner Aufgaben Dimensionen und Proportionen, Text und Bild, Farbe und Licht, Fern- und Nahwirkung sowie Tag/Nachtsituationen untersucht.
3D Kommunikation & Orientierung im Raum | Buch & Raum
Dokumentation zum Seminar | BA KD – [2008] | Marie Schröter
Sammlung 2006 – 2010
01 Bleistift + Kopierer
02 Tusche + Feder
03 Acryl
04 Pixeldreck
05 Vektorgrafik
Sammlung 2006 – 2010
Sammlung 2006 – 2010 | Grafik
Verschiedene Arbeiten [2006 - 2010] | Sina Pardylla
Typografische Illustration des Totentanz von Goethe
Typografische Illustration des Gedichts »Totentanz« von Johann Wolfgang von Goethe (1815).

»Der Türmer, der schaut zu Mitten der Nach; Hinab auf die Gräber in Lage; Der Mond, der hat alles ins Helle gebracht; Der Kirchhof, er liegt wie am Tage.Da regt sich ein Grab und ein anderes dann: Sie kommen hervor, ein Weib da, ein Mann, In weissen und schleppenden Hemden.

Das reckt nun, es will sich ergetzen sogleich, Die Knöchel zur Runde, zum Kranze,So arm und so jung, und so alt und so reich; Doch hindern die Schleppen am Tanze. Und weil hier die Scham nun nicht weiter gebeut, Sie schütteln sich alle, da liegen zerstreut. Die Hemdlein über den Hügeln.

Nun hebt sich der Schenkel, nun wackelt das Bein, Gebärden da gibt es vertrackte; Dann klippert‘s und klappert‘s mitunter hinein, Als schlüg‘ man die Hölzlein zum Takte. Das kommt nun dem Türmer so lächerlich vor; Da raunt ihm der Schalk, der Versucher, ins Ohr: Geh! hole dir einen der Laken.

Getan wie gedacht! und er flüchtet sich schnell; Nun hinter geheiligte Türen. Der Mond, und noch immer er scheinet so hell Zum Tanz, den sie schauderlich führen. Doch endlich verlieret sich dieser und der, Schleicht eins nach dem andern gekleidet einher, Und, husch, ist es unter dem Rasen.

Nur einer, der trippelt und stolpert zuletzt Und tappet und grapst an den Grüften; Doch hat kein Geselle so schwer ihn verletzt, Er wittert das Tuch in den Lüften. Er rüttelt die Turmtür, sie schlägt ihn zurück, Geziert und gesegnet, dem Türmer zum Glück, Sie blinkt von metallenen Kreuzen.

Das Hemd muss er haben, da rastet er nicht, Da gilt auch kein langes Besinnen, Den gotischen Zierat ergreift nun der Wicht Und klettert von Zinne zu Zinnen. Nun ist‘s um den armen, den Türmer getan! Es ruckt sich von Schnörkel zu Schnörkel hinan, Langbeinigen Spinnen vergleichbar.

Der Türmer erbleichet, der Türmer erbebt, Gern gäb er ihn wieder, den Laken. Da häkelt – jetzt hat er am längsten gelebt – Den Zipfel ein eiserner Zacken. Schon trübet der Mond sich verschwindenden Scheins, Die Glocke, sie donnert ein mächtiges Eins, Und unten zerschellt das Gerippe.«
Typografische Illustration des Totentanz von Goethe
Typografische Illustration des Totentanz von Goethe | Buch & Typografie
Entstanden mit Schere und Kopierer | BA KD – [2006] | Sina Pardylla
Strippende Matroischka
Der Betrachter selbst zieht die traditionell russische Schachtelpuppe – deren Ursprung eigentlich in Japan liegt – eigenhändig aus. Die Neugierde wandelt sich somit in Voyeurismus und die unschuldige Folklore macht einen Striptease.
Strippende Matroischka
Strippende Matroischka | Dies und Das
Objekt zum Thema »Drunter & Drüber« – Bewerbung für die HfBK Bremen [2006] | Sina Pardylla